Oberarmstraffung: Ablauf und Methoden

Oberarmstraffung

Das Beratungsgespräch ist wie bei jeder größeren Operation der erste wichtige Behandlungsschritt. Ihr Chirurg erklärt Ihnen ausführlich den anstehenden Eingriff, zur Verfügung stehende Alternativmethoden und beantwortet Ihre Fragen zur Realitätsnähe Ihrer Erfolgserwartungen.

Bei der Oberarmstraffung ist zusätzlich die Anamnese zum Ausschluss möglicher Operationsrisiken von Bedeutung. Abschließend erhalten Sie ausführliche Ratschläge, wie Sie sich in den letzten Tagen und Wochen vor der Operation verhalten sollten, um die Narkose- und Operationsrisiken möglichst niedrig zu halten.

Ihr Operationstag beginnt mit einer kurzen Besprechung mit Ihrem Chirurgen. Im Rahmen dieses Gesprächs werden Ihre Oberarme vermessen und die zu entfernenden Gewebeüberschüsse eingezeichnet, so dass Sie kurz vor der Anästhesie einen ersten Eindruck vom anstehenden Eingriff erhalten. Dem Chirurgen dienen diese Markierungen während der Operation als Orientierung und gewährleisten ein gutes Ergebnis.

Wenn Sie sich mit Ihrem Chirurgen auf die Kombination von Brachioplastik und Liposuktion geeinigt haben, beginnt mit der Entfernung der Fettzellen die Operation. Dieser Schritt ist wichtig für die Modellierung eines attraktiven Operationsergebnisses. Mit der Konturierung angrenzender Armregionen kann eine zusätzlich ansprechende Optik des Oberarms erreicht werden. In seltenen Fällen und bei relativ jungen Patienten ist manchmal schon die Fettabsaugung ausreichend für ästhetisch straffe Oberarme. In der Mehrheit der Fälle wird jedoch die Entfernung überschüssiger Haut entlang eines spindelförmigen Schnittes an der Innenseite des Oberarms den Eingriff vervollständigen.

Bei einer einfachen Oberarmstraffung wird auf der Arminnenseite ein Schnitt gelegt. Daran entlang wird überschüssiges Hautgewebe je nach Ausmaß der Erschlaffung oval oder keilförmig entfernt. Sind große Hautüberschüsse zu entfernen, kann ein zweiter Schnitt in der Achselhöhle zur zusätzlichen Straffung der verbleibenden Haut notwendig werden.

Bei allen Methoden wird ein kleines Drainageröhrchen in die Wundöffnung gelegt, bevor eine sogenannte Schönheitsnaht, meistens mit resorbierenden Fäden angelegt, die Operation abschließt. Diese zum Abfluss der Wundflüssigkeit notwendige Maßnahme ergänzt den noch unter Narkose angelegten Druckverband. Beides sind Hilfsmittel, eine zügige Wundheilung und ein optimiertes Operationsergebnis zu erreichen.

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